Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Landrat Günther Schartz: Besondere Bedürfnisse der Grenzregion berücksichtigen

Ministerpräsidentin Malu Dreyer begrüßte heute, dass der Bund mit seinem Entwurf für eine neue Musterverordnung Spielräume eröffnet habe, um die besonderen Bedürfnisse in den Grenzregionen zu berücksichtigen. Am Morgen hatten die Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Saarland und Rheinland-Pfalz darüber auf Arbeitsebene beraten. „Wir alle haben uns dafür eingesetzt, dass die Menschen in der Grenzregion weiterhin ihren Alltag leben können. Der Bund ermöglicht neue Spielräume und berät darüber abschließend am kommenden Montag im Bundeskabinett. Wir werden schon ab Samstag, 3. Oktober, sicherstellen, dass die Menschen aus der Grenzregion für 24 Stunden nach Rheinland-Pfalz reisen können", sagte die Ministerpräsidentin.

Der Trier-Saarburger Landrat Günther Schartz begrüßt dies ausdrücklich. „Die Menschen vor Ort erwarten von uns, dass das eng verwobene Leben beiderseits der Grenzflüsse weitergehen kann. Eine solche 24h-Lösung ist eine praktikable Lösung hierfür. Schartz unterstrich, dass man heute zudem in einer Telefonkonferenz u.a. mit der luxemburgischen Gesundheitsbehörde, den drei Gesundheitsämtern der Grenzkreise und dem rheinland-pfälzischen Gesundheitsministerium sich auf einen noch stärkeren, wechselseitigen Informationsaustausch verständigt habe. Schartz betont, dass dies immer wechselseitig zu sehen sei. "Auch unsere Region kann mal zum Risikogebiet werden. Und da ist es wichtig, dass die nun verabredeten Kommunikations- und Entscheidungsstrukturen dauerhaft funktionieren", so Schartz.

Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Landrat Schartz appellierten zugleich an die Bürgerinnen und Bürger, die Hygiene- und Kontaktregeln zu beachten und bei Krankheitssymptomen auf Fahrten über die Grenze zu verzichten.