EMA bewertet AstraZeneca weiter positiv – Schutz der Bevölkerung läuft in Rheinland-Pfalz planmäßig weiter

In Übereinstimmung mit den aktuellen Einschätzungen und Aussagen der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA), des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI), des Robert Koch-Instituts (RKI) und des Bundesgesundheitsministeriums wird Rheinland-Pfalz seine Corona-Schutzimpfungen mit AstraZeneca wie geplant fortsetzen. Das PEI teilte bereits gestern mit, dass es bislang keine Hinweise gebe, dass der Todesfall in Dänemark mit der Corona-Impfung mit dem Impfstoff von AstraZeneca in ursächlicher Verbindung steht. Nach Prüfung halte die EMA an der positiven Bewertung des zugelassenen Impfstoffs von AstraZeneca fest, heißt es vom PEI weiter.

Mit Stand vom 10. März seien laut EMA 30 Fälle von thromboembolischen Ereignissen bei mehr als 3 Millionen mit dem AstraZeneca-Impfstoff geimpften Personen gemeldet worden. Diese Anzahl sei nicht höher als die Zahl der thromboembolischen Ereignisse, die statistisch zufällig auch ohne Impfung vorkommen würden.

„In Übereinstimmung mit der EMA überwiegt auch aus Sicht des PEI der Nutzen der Impfung weiterhin eindeutig die bekannten Risiken. An dieser Einschätzung hat sich nichts geändert“, sagte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler. „So haben sich auch der Bundesgesundheitsminister und der Chef des RKI geäußert. Daher gibt es für Rheinland-Pfalz aktuell keinen Anlass, die bisherigen Impfpläne zum best- und schnellstmöglichem Schutz der Bevölkerung nicht weiter in die Tat umzusetzen."