Aktuell 4.052 Fälle - COVID-19-Register für Rheinland-Pfalz gestartet

Aktuell gibt es in Rheinland-Pfalz insgesamt 4.052 bestätigte SARS-CoV-2 Fälle und 43 Todesfälle. Zudem ist das COVID-19-Register angelaufen: Die Behandlung von COVID-19-Patienten in rheinland-pfälzischen Krankenhäusern sowie deren Krankheitsverläufe werden künftig landesweit dokumentiert – mit dem neuen COVID-19-Register, das bereits am Wochenende gestartet ist. Das Register wurde von dem Institut für Herzinfarktforschung (IHF) Ludwigshafen initiiert und wird durch das Land finanziell gefördert.

COVID-19-Register für Rheinland-Pfalz gestartet
Die Behandlung von COVID-19-Patienten in rheinland-pfälzischen Krankenhäusern sowie deren Krankheitsverläufe werden künftig landesweit dokumentiert – mit dem neuen COVID-19-Register, das bereits am Wochenende gestartet ist. Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler: „Das neue klinische Register in Rheinland-Pfalz wird wichtige Erkenntnisse über Patienten mit COVID-19-Infektion sowie die aktuelle Behandlung liefern, aber auch zu besonderen Risikofaktoren bestimmter Patientengruppen. Alle Krankenhäuser in Rheinland-Pfalz erhalten damit Informationen über den derzeitigen Behandlungsstand ihrer eigenen aber auch aller anderen COVID-19-Patientinnen und -Patienten des Landes. Ressourcen können so zielgerichtet eingesetzt und fundierte Entscheidungen getroffen werden. Davon profitieren alle Beteiligten, insbesondere die Beschäftigten im Gesundheitswesen und die Patientinnen und Patienten.“

Das Register wurde von dem Institut für Herzinfarktforschung (IHF) Ludwigshafen initiiert und wird durch das Land finanziell gefördert. Studienleiter Dr. Anselm Gitt, Oberarzt am Klinikum Ludwigshafen und stellvertretender Vorstandsvorsitzender des IHF: „Das COVID-19-Register Rheinland-Pfalz wird möglichst alle Patientinnen und Patienten dokumentieren, die wegen einer COVID-19-Infektion stationär in Krankenhäusern in Rheinland-Pfalz behandelt werden. Die Teilnahme ist für die Patienten freiwillig auf der Grundlage einer transparenten Aufklärung und Einwilligungserklärung. Der Schutz personenbezogener Daten wird großgeschrieben und die gesamte Studie ist von der zuständigen Ethikkommission der Landesärztekammer genehmigt und befürwortet. Wir erhoffen uns schnell wichtige Daten zur Symptomatik und der derzeitigen Therapie dieser neuen COVID-19-Infektions-Erkrankung sowie über den klinischen Verlauf der COVID-19-Patienten. Diese Daten werden zum besseren Verständnis der Erkrankung und damit auch zur besseren Versorgung beitragen können.“

Aktuell hat die Ministerin die Krankenhäuser im Land über das Register informiert und eindringlich um aktive Teilnahme gebeten. Die in den Krankenhäusern erhobenen Daten werden im Institut für Herzinfarkt-Forschung (IHF) Ludwigshafen zusammengeführt und ausgewertet.

AOK unterstützt das Land bei der Verteilung von Schutzausrüstung
Um Schutzausrüstung regional an ambulante und stationäre Einrichtungen der Pflege verteilen zu können, haben das Gesundheitsministerium und die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland vereinbart, dass die AOK als Lager- und Ausgabeanlaufstelle in Rheinland-Pfalz fungiert und zu diesem Zweck räumliche und personelle Kapazitäten bereitstellt. Meldungen der Einrichtungen und Pflegedienste über den Bedarf erfolgen an das rheinland-pfälzische Gesundheitsministerium, die weiteren Abläufe so unbürokratisch wie möglich. Insbesondere die kontaktlose Übergabe des Materials ist wichtig. „Ich danke der AOK für ihre Hilfsbereitschaft und Unterstützung bei der Verteilung von Schutzausrüstung. Diese Art der Zusammenarbeit ist vorbildlich und gerade in der Corona-Krise besonders wertvoll“, so Gesundheits- und Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler.

Die aktuellen Fallzahlen